Biologisches Gleichgewicht im Biogarten

naturnaher garten Biologisches Gleichgewicht im Biogarten
Hallo Garten­fre­unde vom Biog­a­rten,

Das biol­o­gis­che Gle­ichgewicht im Biog­a­rten erre­icht man nicht dadurch das man sich nur um eine oder mehrere befal­l­ene Pflanzen im Biog­a­rten kümmert.


Im biol­o­gis­chen Anbau muß man den Garten im Ganzen sehen. Im Gemüsegarten finden Schädlinge nur kurzfristig Nahrung. Es reicht um das jew­eilige Gemüse zu ver­nichten, es reicht aber nicht, um einen aus­re­ichen­den Bestand an Fein­den zu ernähren. Diese Schädlinge müssen aber auch im Umfeld des Gemüsegartens Nahrung finden. Denn nur so sind sie bei einer begin­nen­den Schädlingsplage am Gemüse sofort zur Stelle. Ein Gemüsegarten darf also nicht isoliert wer­den. Es ist ein Teil vom Ganzen. Auch die anderen Beete soll­ten hier mit ein­be­zo­gen wer­den. (Blu­men) Gestal­tet den Garten abwech­slungsre­ich, denn diese Beete die hier mit ein­be­zo­gen wer­den,  sind Mosaik­steine bei einer Schädlingsreg­ulierung im Gemüsegarten. Die Größe der Beete spielt hier keine Rolle. Es kommt auf die Vielfalt an. Der Wech­sel vieler ver­schiedener Struck­turen , wie Teich, Sträucher, Wiese oder Trock­en­mauer machen den Wert eines Biog­a­rtens und eines natur­na­hen Gartens aus.



Reisighaufen und Wurzelstöcke im Biogarten

Igel 2 Reisighaufen und Wurzelstöcke im Biogarten
Hallo Kle­ingärner und Gartenfreunde,


heute gibt es einige Infor­ma­tio­nen über den Leben­sraum im Natur­garten. Ein Reisighaufen und Wurzel­stöcke sind sin­nvoll für jeden Biog­a­rten und ein Platz für diesen läßt sich immer finden. Diesen kann man sogar hüb­sch gestal­ten. Mit Ast­werk von Sträuch­ern und Bäu­men wird ein kleiner Reisighaufen gebaut und läßt diesen mit Klet­terpflanzen, wie Prunk­winde, Jelänger­jelieber, Hopfen oder anderen Pflanzen überwach­sen. Somit bietet Ihr einer Menge von Tieren Unter­schlupf und Leben­sraum. Zum Beispiel wer­den das Rotkelchen und der Zaunkönig einen neuen und sicheren Brut­platz  finden, der Igel ein sicheres Ver­steck und die Ringel­nat­ter, Blind­schle­ichen und Kröten ein schat­ti­gen Platz im Som­mer. Käfer, Spin­nen und Schmetter­linge haben in dem Reisighaufen im Win­ter ein Quartier. Deshalb sollte der Reisighaufen in keinem Garten fehlen. Die dicken und sper­ri­gen Äste wer­den unten nach innen gelegt. Rund­herum kom­men dünne Äste und Zweige. Im Laufe der Zeit ver­rot­tet die unter­ste Schicht und fällt zusam­men. Danach könnt Ihr den Haufen mit neuen Zweigen auf­füllen. Nach ein paar Jahren nehmt Ihr den ent­stande­nen Humus und verteilt Ihn unter Sträuch­ern im Garten.