Anis im Gartenblog
Anis gehört zu den Doldenblütlern und stammt aus dem östlichen Mittelmeer. Seine Blütezeit ist von Juli bis August. Es ist eine einjährige, bis 60 cm hohe aufrechtwachsende und aromatisch duftende Pflanze mit gelblichweißen , in Dolden angeordneten Blüten.
Das Aussehen der Blätter ist unterschiedlich. Sie sind ungeteilt bis tief eingeschnitten. Der Anis wird in Mitteleuropa vielerorts als Arznei und Gewürzpflanze angebaut. Im Garten benötigt der Anis einen sonnigen und kalkhaltigen Boden. Während der Wachstumsperiode muss der Boden gleichmäßig feucht bleiben. In der Erntezeit wirken sich wechselnde trockene und feuchte Perioden negativ auf die Erntequalität aus. Die Dolden reifen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander, und auch innerhalb einer Dolde reifen die Samen nur uneinheitlich. Die Temperatur bestimmt die Dauer der Vegetationsperiode. Anis wird im August/September geerntet, wenn die Stängel gelb werden.
Bei der Ernte werden die Dolden geschnitten, wenn sich die Blätter deutlich verfärben. Die geschnittenen Dolden werden dann über ein Tuch zum Trocknen aufgehängt. Die herausfallenden Samen können dann in Gläsern aufbewahrt werden. In der Küche lässt sich der Samen zum Verfeinern und Würzen von Salaten, Gemüsen, Soßen, Brot und Backwaren etwa wie Lebkuchen verwenden. Außerdem kann man Anislikör selbst herstellen.