Anis im Gartenblog

Anis gehört zu den Dold­en­blütlern und stammt aus dem östlichen Mit­telmeer. Seine Blütezeit ist von Juli bis August. Es ist eine ein­jährige, bis 60 cm hohe aufrechtwach­sende und aro­ma­tisch duf­tende Pflanze mit gel­blich­weißen , in Dolden ange­ord­neten Blüten.

Das Ausse­hen der Blät­ter ist unter­schiedlich. Sie sind ungeteilt bis tief eingeschnit­ten. Der Anis wird in Mit­teleu­ropa vielerorts als Arznei und Gewürzpflanze ange­baut. Im Garten benötigt der Anis einen son­ni­gen und kalkhalti­gen Boden. Während der Wach­s­tumspe­ri­ode muss der Boden gle­ich­mäßig feucht bleiben. In der Ern­tezeit wirken sich wech­sel­nde trock­ene und feuchte Peri­o­den neg­a­tiv auf die Ern­te­qual­ität aus. Die Dolden reifen nicht gle­ichzeitig, son­dern nacheinan­der, und auch inner­halb einer Dolde reifen die Samen nur unein­heitlich. Die Tem­per­atur bes­timmt die Dauer der Vegetationsperiode. Anis wird im August/September geern­tet, wenn die Stän­gel gelb werden. 

Bei der Ernte wer­den die Dolden geschnit­ten, wenn sich die Blät­ter deut­lich ver­fär­ben. Die geschnit­te­nen Dolden wer­den dann über ein Tuch zum Trock­nen aufge­hängt. Die her­aus­fal­l­en­den Samen kön­nen dann in Gläsern auf­be­wahrt wer­den. In der Küche lässt sich der Samen zum Ver­fein­ern und Würzen von Salaten, Gemüsen, Soßen, Brot und Back­waren etwa wie Lebkuchen ver­wen­den. Außer­dem kann man Anis­likör selbst herstellen. 

 

 

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This entry was posted on Sonntag, Dezember 26th, 2010 at 10:29 and is filed under Kraeutergarten. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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